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Die Geschichte von der Kakaobohne bis zur Schokolade
Seine Ursprünge liegen in
Mittel-und Südamerika.Cacahuatl nannten die Azteken den Kakaobaum,und
seine Früchte galten bei ihnen als heilige Speise der Götter.Sie
waren wertvoll genug ,um auch als Zahlungsmittel zu gelten.
Die Maya waren wohl die ersten,die
aus Kakao xocolatl zubereiteten:>bitteres Wasser<,angerührt aus
gemahlenen Kakaobohnen samt ihrem Fett und kaltem Wasser,gewürzt mit
Chili,Vanille und Anis.
Als 1519 Hernando Cortez
nach Mittelamerika kam,tat er das jedoch nicht als Gourmet,sondern als
gieriger Eroberer im Dienst der spanischen Krone.Die Azteken hielten ihn
zunächst noch für einen weißen Gott und servierten ihm
heiligen Kakao.Cortez erkannte schnell,dass damit weit mehr Geld zu machen
ist.
Der Dichter Johann Wolfgang
von Goethe ließ sich mehrmals am Tag Schokolade
schmecken,ihm war die geliebte
Tasse Schokolade Inspiration,Beglückung und Pflicht zugleich.

Auch Friedrich Schiller schätzte
die beflügelnde Wirkung der Kakaobohne,und selbst der strenge Friedrich
der Große trank gerne Schokolade,verbot sie dann aber .
Die Österreicher waren dagegen
sofort pro choco ,und der hohen Wiener Konditorenkunst verdanken wir ja
die Schokoladentorte schlechthin-die Sachertorte.
1728 :Spanien verliert endgültig
sein Kakaomonopol,nachdem immer mehr europäische Kolonialmächte
bereits mit dem braunen Gold handeln.
1815:Dem Niederländer Casparus
van Houten gelingt es,Kakaobutter und Kakaopulver zu trennen.
Ende des 19.Jahrhunderts
:
In Europa wird die erste Tafel
Milchschokolade produziert.Und zur Jahrhundertwende kommt Amerikas erste
Milchschokolade auf den Markt.