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   Knuspersterne
Bericht aus der Zeitung  'Meller- City' über die Entstehung der Meller Knuspersterne
 
            Meller Knuspersterne bei  Naschkatzen hoch im Kurs 
                                          Eigens für den Weihnachtsmarkt eine Pralinensorte kreiert

Der Professor hat`s endeckt, dass in Schokolade viel Gutes steckt.
"Sie macht glücklich und gesund, drum steckt sie schnellstens  in den Mund!"
Geschrieben wurden die Verse von Bärbel Haffke, Ehefrau des
Bäcker- und Konditormeisters Wilfried Haffke. In seiner Familie dreht
sich viel um süße Leckereien, obwohl alle Mitglieder rank und schlank geraten sind.
Eigens für den Meller Weihnachtsmarkt hat Wilfried Haffke eine
Pralinensorte entwickelt. Seit nunmehr fünf Jahren sind die Meller Knuspersterne zur
Vorweihnachtszeit im Grönegau in aller Munde.


 
Zum ersten Mal beteiligte sich Wilfried Haffke 1995
 am MellerWeihnachsmarkt. 
 Schon vorher stand für den Bäcker -und
 Konditormeister fest,dass er eigens zu diesem
 Anlass eine exklusive Pralinensorte kreieren würde,
 die es nur zwischen dem ersten und dritten
 Adventswochenende in Melle auf dem
 Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt.
Am Küchentisch zog der Meister seine Familie zu Rate. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Sowohl die damals zwölfjährige Tochter Michaela als auch der neunjährige Tobias plädierten für eine knusprige Variante zum Meller Weihnachtsmarkt. Eine neue Süßigkeit war geboren. 

Die Rezeptur ist ebenso einfach wie lecker. Hochwertige Kuvertüre mit mehr Kakaobutter und weniger Zuckeranteilen als herkömmliche Schokolade wird erhitzt und mit handelsüblichen Kornflakes zusammen in einer Schüssel verrührt. 
Die Form der auf diese Weise zubereiteten Pralinen war für die Mitglieder der Familie Haffke ebenfalls klar, denn nichts lag näher, als speziell für die Advents- und Weihnachtszeit leckere Schokoladensterne herzustellen.
Somit wird die Kuvertüre über eine Form mit insgesamt 38 sternförmigen
Vertiefungen gegossen und anschließend sorgfältig sowie gleichmäßig verteilt.Schon nach kurzem
Aushärten kann das Ergebnis gekostet werden.
Die Kinder von Wifried Haffke durften vor fünf Jahren als erste das Ergebnis testen und ihr Werturteil
konnte kaum besser ausfallen.

,,Mmmh, das schmeckt aber gut", dachte sich auch Karl- Heinz Küchenmeister, als ihm der Bäcker -und
Konditormeister aus Icker bei Belm erstmals die Knuspersterne zum Probieren reichte. Gemeinsam mit
seiner Frau Erika bildete er die erste unabhängige " Schiedsstelle", die ein Urteil zu den
Meller Knuspersternen abgeben sollte. ,,Wir waren beide sofort begeistert", so Küchenmeister. Nun lieben
sie die exklusive Süßigkeit heiß und innig. 
Erhältlich sind die Meller Knuspersterne ürbrigens in drei himmlischen Varianten. Neben Vollmilch-
verwendet Wilfried Haffke zur Herstellung außerdem Zartbitter- und Milchkuvertüre ( höherer Anteil an
Trockenmilch).
Alle drei Sorten erfreuen sich gleich großer Beliebtheit und sichern dem Bäcker -und Konditormeister
seitdem einen festen Standplatz auf dem Kohlbrink im Schatten der katholischen St.-Matthäus-Kirche.
Im Grönegau schlugen seine Knusperpralinen sofort ein wie eine Bombe und sind bis heute bei Jung und
Alt ein heiss begehrter Verkaufsschlager. 
Vor zwei Jahren berichtete der Norddeutsche Rundfunk in der Fernsehsendung " Hallo Niedersachsen "
über den Meller Weihnachtsmarkt,  erinnert sich Wilfried Haffke.
Den Knuspersternen widmeten das Filmteam damals einen eigenen Beitrag
und danach kamen sogar Besucher aus Hannover zum Meller Weihnachtsmarkt,
um gleich mehrere Tüten davon zu kaufen.
Hergestellt werden die Pralinen im November und lagern bis zum Beginn der Adventszeit kühl und trocken
im Keller des Hauses von Wilfried Haffke.
Gereicht haben die 20000 im Vorfeld produzierten Knuspersterne noch nie, obwohl der Bäcker-und
Konditormeister über gute Erfahrungswerte verfügt.
Zum Glück jedoch können sie schnell wieder nachgegossen werden, so dass sie die gesamte Zeit über
erhältlich sind. 
Danach bleibt nur die Möglichkeit, sie daheim selbst herzustellen.
Doch warum sollte man sich dadurch die Vorfreude auf den kommenden
Weihnachtsmarkt vermiesen? 
 Denn von Wilfried Haffke schmeckt die Meller Spezialität ohne Zweifel am Besten.
 

Auszug der Zeitung ' Meller City ' vom 30. November 2000
  Steffen Meier